Gemeinsames Vorgehen gegen Wohnungseinbruch

Für ein gemeinsames und konsequentes Vorgehen gegen die wachsende Zahl von Wohnungseinbrüchen hat sich die Innenministerkonferenz der Bundesländer in Rostock ausgesprochen. Nötig seien insbesondere Insbesondere ein schnellerer Informationsaustausch, länderübergreifende Ermittlungsgruppen sowie abgestimmte Fahndungskonzepte. 2011 wurden bundesweit 133.000 Wohnungseinbrüch verübt, 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg in Sachsen lag bei 7,7 Prozent. Insgesamt 3.467 Fälle wurden im Freistaat registriert. Laut Innenminister Markus Ulbig machten die Zahlen deutlich, dass die Entwicklung der Wohnungseinbrüche kein rein sächsisches Problem sei.