Bluthündin „Hippie“ tritt ihren Dienst an

Zwickau/Plauen – Die Polizeidirektion Südwestsachsen verfügt seit Freitag über einen von zwei einsatzfähigen Mantrailer in Sachsen. Mit der zweijährigen Bluthündin „Hippie“ können die Beamten noch besser und schneller nach Vermissten suchen. Während einer zweitägigen Schnupperprüfung in Plauen musste der Vierbeiner mit seinem Herrchen Jörg Kempe mehrfach einer etwa 24 Stunden alten, menschlichen Geruchsspur folgen. Nach jeweils gut einem Kilometer durch die Innenstadt und knapp 20 Minuten Suche hatte die Spürnase die Vermissten zielsicher lokalisiert und damit die Tests erfolgreich bestanden.

Neben „Hippie“ punktete beim Härtetest in der Spitzenstadt auch ein Rüde der Diensthundeschule Naustadt. „Franklin“ ist der zweite Bluthund, der in der sächsischen Polizei seinen Dienst antritt. Bis zur Abschlussprüfung in gut einem Jahr durchlaufen beide Hunde zunächst die so genannte „Piloteinsatzphase“. Das heißt, die Tiere dürfen, müssen aber nicht in jedem Fall eingesetzt werden. Dabei sollen sie weitere Erfahrung sammel