Zwickaus Boden kommt auf den Prüfstand

Im Stadtgebiet von Zwickau wird demnächst mit der Entnahme von insgesamt 352 Bodenproben begonnen. Vorgesehen sind dabei vier Mischproben je Quadratkilometer, bei denen jeweils 10 bis 20 Probenahmepunkte erforderlich sind. Die Bodenproben sind notwendig, um die gegenwärtige Belastung des Bodens durch ausgewählte Schwermetalle wie Cadmium, Blei, Arsen, Quecksilber gemäß der Bundesbodenschutzverordnung bestimmen und erfassen zu können. Die Kenntnis der Beschaffenheit des Bodens ist wichtig für anstehende Planungsentscheidungen.

Die Probenentnahme erfolgt überwiegend auf kommunalen oder staatlichen Grundstücken. Um fächendeckend plausible Ergebnisse zu erhalten, seien aber auch Proben auf privaten Grundstücken erforderlich. Die Entnahme der Proben soll noch in diesem Jahr beginnen und bis 2012 andauern. Nach erfolgter Auswertungen will die Stadt eine Bodenbelastungskarte erstellen.