Himmelfahrtsbummler bleiben meist friedlich

Zwickau – (jm) Die Feiern zu Himmelfahrt sind in ganz Südwestsachsen weitestgehend friedlich verlaufen. Zu größeren Auseinandersetzungen kam es am Donnerstag nicht.

Etwas mehr als 80 entsprechende Einsätze registrierte das Lagezentrum, das sind rund 50 weniger als im Vorjahr. Auch die Summe der Sachschäden ist verglichen mit der in 2010 deutlich gesunken. Erste Schätzungen sprechen von etwa 4.000 Euro, im Jahr zuvor waren es noch knapp 20.000. Überwiegend stellten die Himmelfahrtsbummler ihre Kraft an Verkehrs-zeichen und Leitpfosten unter Beweis, in wenigen Ausnahmefällen wurden Autos und Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
Leicht gestiegen ist hingegen die Zahl der Alkoholdelikte im Straßenverkehr. Die Beamten leiteten diesbezüglich 14 Ermittlungsverfahren ein. In 2010 waren es noch vier weniger.
Bei Unfällen, die durch betrunkene Fahrer verursacht worden sind, wurden neun Menschen verletzt, fünf davon sogar schwer. Auf der Bundesstraße 93 verlor ein 40-Jähriger in der Ortslage Wilkau-Haßlau mit 3,20 Promille die Kontrolle über seinen Audi und überschlug sich. Er und sein Beifahrer (38) wurden schwer verletzt.
In Markneukirchen rammte ein betrunkener 20-Jähriger auf der Pestalozzistraße mit seinem Golf zunächst einen geparkten Skoda und stieß dann frontal mit einem entgegenkommenden Daihatsu zusammen. Auch er und sein Beifahrer (17) erlitten schwere Verletzungen, der Schaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Der junge Mann hatte 2,28 Promille intus.