Wieder mehr Masernfälle in Sachsen

In Sachsen sind die Masern wieder auf dem Vormarsch. In diesem Jahr sind bereits 11 Personen im Alter zwischen 5 und 44 Jahren daran erkrankt. Alle Betroffenen waren nicht geimpft. Fünf Fälle mussten im Krankenhaus behandelt werden. In den letzten fünf Jahren waren im Freistaat jeweils nur 1 bis maximal 4 Masernerkrankungen registriert. Die durch Tröpfcheninfektion übertragene Krankheit ist hoch ansteckend. Komplikationen können schwere, zum Teil tödliche Verläufe nach sich ziehen. Auch Spätfolgen sind möglich. Als besonders gefährdet gelten Säuglinge und Kleinstkinder, aber auch Erwachsene.

Die Sächsische Impfkommission empfiehlt allen nach 1958 geborenen Personen, die nicht nachweislich eine Masernerkrankung durchgemacht haben, sich impfen zu lassen. Prinzipiell gibt es keine Altersbegrenzung für die Masernimpfung, nur Schwangere dürfen nicht geimpft werden.