200.000 Euro für Schulleiterqualifizierung

Lehrerfortbildung3Durch Altersabgänge müssen in Sachsen bis 2014 rund 500 Schulleiterstellen neu besetzt werden. Für das Qualifizierungsmodell von Lehrkräften zu Schulleitern ist ein gemeinsames Konzept zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vorgesehen. Dafür stehen in diesem Jahr 200.000 Euro zur Verfügung. Das neue Programm für künftige Schulleiter ist in vier Phasen gegliedert und zunächst für jeden Lehrer offen. Es beginnt mit einem Orientierungstag, an dem sich Interessierte über die verschiedenen Führungspositionen an Schulen informieren können.

Die vorbereitende Qualifizierung in der zweiten Phase richtet sich an diejenigen, die sich dafür entschieden haben, sich um eine Führungsaufgabe zu bewerben. In diesem Ausbildungsabschnitt erhalten die Teilnehmer Informationen über: Qualitätsmanagement, Unterrichtsentwicklung, Personal- und Organisationsentwicklung sowie Kooperationen mit außerschulischen Partnern.

Mit der Übernahme des Schulleiteramtes schließt sich in den ersten zweieinhalb Jahren die dritte Phase mit der „Amtseinführenden Qualifizierung“ an. Diese vertiefende Fortbildung auf allen relevanten Arbeitsfeldern dient zur speziellen Professionalisierung. Derzeit befinden sich im Freistaat 150 Schulleiter und Stellvertreter in dieser Phase.

An die amtseinführende Phase schließt sich die amtsbegleitende Fortbildung an. Hier richtet sich das Angebot nach konkreten Nachfragen aus den Schulleitungen und nach aktuellen Anliegen, wie zum Beispiel der Umgang mit modernen Medien im Schulalltag.