Landesgartenschau 2015 in Oelsnitz/Erzgebirge

Oelznitz1Oelsnitz im Erzgebirge wird Ausrichter der Landesgartenschau im Jahr 2015. Mit dieser Entscheidung folgte das Sächsische Kabinett dem Vorschlag der Bewertungskommission. Laut Umweltminister Frank Kupfer konnte Oelsnitz mit einem innovativen und schlüssigen Konzept überzeugen. „Das Bahnhofsareal und die anliegenden Teichanlagen bieten auf Grund der Größe von rund 15 Hektar sowie der Geschlossenheit, der topografischen Eigenschaften und der direkten Anbindung an den Bahnhof beste Voraussetzungen zur Durchführung einer Landesgartenschau“. Das an die Innenstadt angrenzende und bislang völlig unzugängliche Areal des alten Bahnhofes soll sich bis 2015 dauerhaft in Freizeit- und Erholungsflächen umwandeln. Die durchdachte Wegebeziehung führe neben einer verbesserten Anbindung öffentlicher und wirtschaftlicher Einrichtungen an die Innenstadt auch zu einer verbesserten Anbindung der umliegenden Wohngebiete.

Der Freistaat unterstützt die Landesgartenschau mit einem Zuschuss von maximal 3,5 Millionen Euro. Der Betrag kann auch als Eigenanteil für die Einwerbung weiterer Mittel aus Förderprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU genutzt werden. Für die Durchführung der Schau und die Beteiligung der Fach- und Interessensverbände gibt es darüber hinaus eine Unterstützung in Höhe von 300.000 Euro.

Außer Oelsnitz hatten sich für die 7. Landesgartenschau die Städte Markkleeberg und Borna, Delitzsch, Frankenberg mit der Gemeinde Lichtenau, Lugau sowie Neustadt (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) beworben.