Telekom-Protest: Zimmermann sieht Bund in der Pflicht

telekomNach der Protestaktion der Zwickauer Telekom-Beschäftigten gegen die Schließung ihres Standortes hat die Linke Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann ein Eingreifen der Bundesregierung als größtem Einzelaktionär des Konzerns gefordert. Es gehe nicht an, dass der Vorstand von den Beschäftigten Sparopfer verlange, den Aktionären jedoch eine jährliche Dividende von 3,4 Milliarden Euro in Aussicht stelle. Mit einer Anfrage im Bundestag will Zimmermann die Bundesregierung zwingen, Stellung zu beziehen.

Die Zwickauer Beschäftigten hatten am Donnerstag vor dem Telekom-Gebäude in der Schubertstraße protestiert. Hintergrund sind vom Unternehmen angekündigte Standortschließungen. In Zwickau sind davon 24 Beschäftigte des Geschäftskundenvertriebs betroffen, in ganz Deutschland 5.000.