Ausgelaufene Chemikalie hält zahlreiche Rettungskräfte in Atem

Treuen – (jm) Ein geplatztes Fass mit Chemikalien hat auf der Staatsstraße 298 am Mittwochabend für einen fast siebenstündigen Einsatz zahlreicher Rettungs- und Bergungskräfte gesorgt. Zudem mussten sich Autofahrer wegen der halbseitigen Sperrung immer wieder in Geduld üben. Die ausgelaufene Substanz wurde schließlich durch die Feuerwehr beseitigt, kontaminiertes Erdreich musste noch in der Nacht ausgetauscht werden. Gegen 19 Uhr war in Höhe der Zufahrt des Gewerbegebietes „Goldene Höhe“ auf der Ladefläche eines polnischen Sattelschleppers ein 1 000 Liter Behälter mit Imprägniergrund gerissen. Die zähflüssige Substanz verteilte sich daraufhin über Teile der Fahrbahn und lief in ein angrenzendes Feld. Angaben von Experten zufolge bestand allerdings nur eine geringe Gefahr für Mensch und Umwelt, das Imprägniermittel kristallisiert rasch aus und dringt nicht tief in den Boden ein. Bis 2 Uhr zogen sich die Räum- und Reinigungsarbeiten hin, zeitweise waren fast 30 Rettungskräfte im Einsatz.