Suizide in Sachsen leicht angestiegen

suizidInsgesamt 624 Menschen, 491 Männer und 133 Frauen, setzten 2009 in Sachsen ihrem Leben selbst ein Ende. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 1,3 Prozent. 79 Prozent (491) aller Suizide wurden von Männern verübt. Die meisten Selbstmorde gab es hier in der Altersgruppe der 65- bis unter 75-jährigen (111). Bei Frauen (133) sank die Suizidrate von 7,7 auf 6,2 Suizide je 100 000 Einwohner, das entspricht einem Rückgang um 32 Fälle.

Häufigste gewählte Todesart bei Männern als auch bei Frauen war „Erhängen, Strangulierung oder Ersticken“ (59 Prozent), vor „Vergiftung“ (13 Prozent) und „Sturz in die Tiefe“  (12 Prozent).

Im Jahresverlauf wurden die meisten Suizide im Monat Mai (72), die wenigsten im Juni (41) verübt.

Der Direktionsbezirk mit der höchsten Suizidrate war Chemnitz mit 17,8 Selbsttötungen je 100 000 Einwohner, gefolgt von Dresden (13,7) und Leipzig (12,6).

Im Vergleich der Kreisfreien Städte und Landkreise hatte der Landkreis Mittelsachsen mit 20,1 Suiziden je 100 000 Einwohner die höchste Suizidrate, die Kreisfreie Stadt Leipzig mit 11,6 die niedrigste Suizidrate zu verzeichnen.