Transnet: Schienenverkehr in Sachsen wird zunehmend vernachlässigt

interregio_grossDie Gewerkschaft Transnet warnt vor einer zunehmenden Vernachlässigung des Schienenverkehrs in Sachsen. Leidtragende seien die Beschäftigten, die Fahrgäste und die sächsische Wirtschaft. Es sei ein Unding, dass ein starker Wirtschaftsstandort wie Sachsen vom Schienenverkehr abgehängt werde. Gründe seien gezielte Vernachlässigung durch die Deutsche Bahn und Desinteresse der Landes- und Bundespolitik. Als größte Probleme sieht Transnet-Bezirkschef Dietmar Polster den schleppenden Ausbau der Fernverkehrsstrecken Dresden-Berlin und Dresden-Leipzig und des Dresdner Hauptbahnhofs. Zwischen Berlin und Dresden sei die Fahrzeit heute länger als 1936! Als „verheerend“ bezeichnete der Gewerkschafter ferner die geplante Schließung von Güterverkehrsstellen wie des Rangierbahnhofs Dresden-Friedrichstadt.