Urlaub mit Arbeitsagentur abstimmen!

argentur_fr_arbeit_logoDie Ferien haben begonnen, und aus diesem Anlass erinnert die Agentur für Arbeit Zwickau die Kunden daran, dass bei einer geplanten Urlaubsreise während Arbeitslosigkeit einige Bestimmungen zu beachten sind. Mit dem Bezug von Lohnersatzleistungen hat der Gesetzgeber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden. So müssen Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II mit der Arbeitsagentur oder der ARGE die geplante Ortsabwesenheit vorher abstimmen. Wichtig ist: Durch die Ortsabwesenheit darf sich kein Arbeitsangebot verzögern, kein Vorstellungsgespräch platzen und keine Weiterbildung verschieben. Erfolgt die vorherige Abmeldung in den Urlaub nicht, sind die Leistungen zu Unrecht bezogen und werden zurückgefordert oder die Zahlung wird eingestellt, wenn während dieser Zeit einer Einladung in die Arbeitsagentur oder ARGE nicht nachgekommen wurde. „Für insgesamt drei Wochen im Jahr können Arbeitsagentur oder ARGE das Arbeitslosengeld weiterzahlen. Wer mehr als drei Wochen nicht erreichbar ist, erhält für die weitere Zeit kein Geld mehr“, so Mirjam Hillebrand, Sprecherin der Agentur für Arbeit Zwickau. Der Zeitraum von drei Wochen mit Geld und drei Wochen ohne kann innerhalb eines Kalenderjahres auch in mehreren Abschnitten genommen werden. Bei Ortsabwesenheit von mehr als sechs Wochen am Stück erfolgt vom ersten Tag an keine Weiterzahlung des Arbeitslosengeldes.