Nahkampf an der Talsperre Pöhl

Kampfsport_poehlAm vergangenen Wochenende führte das Kampfkunstzentrum Zwickau e.V. unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Jens Juraschka das traditionelle, alljährlich stattfindende  Trainingszeltlager an der Talsperre Pöhl durch. Neben Trainingseinheiten im Ninjutsu bei Sven Gutknecht, Taekwondo und Jiu Jitsu bei Jens Juraschka und Hapkido bei Tim Schnabel gab es auch erstmals bei Reiner Rendelmann eine Einführung ins Tai Chi und Qigong. Jeder Referent gab sein bestes und begeisterte die Sportler mit seinen Übungen jedes Mal aufs Neue. Für einen Großteil der über 80 Sportler, hauptsächlich Kinder und Jugendliche, stand aber noch ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Am Samstag nachmittag fielen die zahlreichen extra angereisten Eltern, Großeltern, Patentanten, Geschwister, Onkel und Tanten und jede Menge anderer Zuschauer auf. Sie wollten zur angekündigten Gürtelprüfung seelisch-moralischen Beistand leisten. Die über 40 Prüflinge motivierte dies zu noch besseren Prüfungsergebnissen. Spontaner Applaus der Zuschauer bei den gelaufenen traditionellen Formen, gelungenen Bruchtest uvm. zeigte allen, dass diese Prüfung auf einem hohen Niveau stattfand. Prüfungsbester bei den Kindern wurde der erst 8 jährige Simon Schuricht zum Blaugurt, welcher mit beeindruckender Körperspannung zeigte, zu welchen Leistungen gerade auch Kinder fähig sind. Er zeigte insgesamt fünf der alten traditionellen Taekwondo-Formen fehlerlos. Prüfer Jens Juraschka war mehr als zufrieden mit dem Leistungsstand seiner Schützlinge.

Dass die Talsperre Pöhl selbst immer wieder einen Ausflug wert ist, bewiesen die positiven Äußerungen der vielen beeindruckten Zuschauer der Prüflinge. Ein großes Dankeschön gilt allen Unterstützern insbesondere denen, welche die Versorgung für die über 80 Teilnehmer sichergestellt haben. Stellvertretend dafür ein Dank an „Oberküchenbulle“ Stephan Scheithauer nebst seiner Küchenfee Bärbel, „Unterküchenbulle“ Ronny Frenzel nebst seiner Küchenfee Jaqueline, Annett Reinhardt, Ronald und Silke Vetter, Jörg Brockmann und natürlich auch an Cindy Juraschka.