Langer Museumsabend im Zwickauer Schumannhaus

Schumannhaus_sonderausstellungBereits zum sechsten Mal in diesem Jahr geht der Direktor des Robert-Schumann-Hauses der Frage nach: Wie spielten Pianisten einst und jetzt Schumanns Klavierwerke? Am 2. Juni um 18.30 Uhr stellt Dr. Thomas Synofzik dabei Aufnahmen der Symphonischen Etuden op. 13 vor. Die Veranstaltung findet im Musikhörraum, einem der acht Räume der Dauerausstellung des Zwickauer Schumann-Museums statt, dessen Sammlungen in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Zum Einsatz kommt dann auch das originale Schrank-Grammophon aus dem Jahr 1925, das die Deutsche Grammophon-Gesellschaft dem Haus schenkte. Darauf erklingt unter anderem eine Aufnahme von Schumanns berühmten Klaviervariationswerk mit dem französischen Pianisten Robert Casadesus aus dem Jahr 1928.

Andere Aufnahmen – insgesamt befinden sich mehr als 30 im Bestand des Robert-Schumann-Hauses – kommen digital über die Lautsprecher. Auch Clara Schumanns Schülerin Adelina de Lara hat eine Einspielung des Werks hinterlassen. Dr. Thomas Synofzik gibt interpretationsgeschichtliche Erläuterungen zu den Aufnahmen.

Das Robert-Schumann-Haus hat an diesem Tag, wie an jedem ersten Mittwoch im Monat, nicht nur bis 17 Uhr, sondern bis 20 Uhr geöffnet. Die Dauerausstellung und die beiden Sonderausstellungen „100 Jahre Schumann-Sammlung in Zwickau – Kostbarkeiten und Höhepunkte“ und „Schumann-Münzen 2010 – Modelle und Realisationen“ können während der Sonderöffnungszeit zum ermäßigten Eintritt von zwei Euro besichtigt werden.

Die Veranstaltung der Reihe „Große Interpreten im Vergleich“ gehört zu den etwa 100 Veranstaltungen, mit der Zwickau im Jahr 2010 den 200. Geburtstag Robert Schumanns feiert.