Verbraucherzentralen sagen unerlaubter Telefonwerbung den Kampf an

telefonDas wenig frühlingshafte Wetter der letzten Tage, ließ viele Sachsen ihre Zeit vor allem im Haus oder der eigenen Wohnung verbringen. Dort wurde dann das erwachende Zwitschern der heimischen Vogelwelt durch das gelegentliche Klingeln des Telefons abgelöst. Allzu häufig verbarg sich dahinter ein unerlaubter Werbeanruf. „Damit wir uns nicht darauf verlassen müssen, dass die unerlaubten Telefonwerber von alleine aufhören, weil die Leute im Garten, im Freibad oder im Park sind, führen wir unsere Aktion zu den unerlaubten Werbeanrufen weiter“, informiert Friederike Wagner von der Verbraucherzentrale Sachsen. Waren es früher hauptsächlich die Teilnahme an Gewinnspielen, die Ankündigung von Gewinnen oder sogar der käufliche Schutz vor telefonischer Belästigung, so werden nun zunehmend auch Beratungen zu Finanz-und Versicherungsprodukten am Telefon angeboten. „Hier wird in vielen Fällen wohl die Angst ums liebe Geld aufgrund der Wirtschaftskrise mit unerlaubtem Telefonmarketing verbunden“, vermutet Wagner. Dass die Anrufer mit einer regionalen Vorwahlnummer anrufen und angeben können, dass sie z.B. in Sachsen sitzen, ändert letztlich nichts daran, dass es sich ohne Einwilligung um unerlaubte Werbeanrufe handelt. Auch wenn das vermutlich Vertrauen beim Angerufenen erwecken soll, heißt es vielmehr, sich nicht überrumpeln zu lassen. Außerdem sollte man mit persönlichen Daten zukünftig noch sparsamer umgehen und den unerlaubten Werbeanruf der Verbraucherzentrale Sachsen melden. Das entsprechende Formular findet man im Internet unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de. Die Informationen über die unerlaubten Werbeanrufe kann man auch persönlich oder telefonisch der nächsten Beratungsstelle zukommen lassen.