Erste Eheschließung im sanierten Dünnebierhaus

DünnebierhausNach der Sanierung des Dünnebierhauses fand heute (Mittwoch) die erste Eheschließung in diesem historischen Gebäude statt. Um 10.30 Uhr wurde ein Paar aus Zwickau getraut. Zu den ersten Gratulanten zählte die Leiterin des Einwohner- und Standesamtes, Martina Maaß. Sie überreichte dem Brautpaar als kleine Erinnerung das Schumann-Buch „… und denke an mein theures Zwickau“ von Dr. Ute Bär. Das 1480 erbaute Dünnebierhaus gehört zu den ältesten Gebäuden in Zwickau und ist seit 1984 als Sitz des Standesamtes. Das Haus, das sich im Eigentum der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft befindet,  erhielt von April 2008 bis Februar 2010 ein neues Image. Am 23. Februar erfolgte schließlich der Umzug des Standesamtes sowie des Sachgebietes Statistik und Wahlen. Seither werden alle Verwaltungsarbeiten der beiden Bereiche, die zum Einwohner- und Standesamt gehören, dort erledigt. Von 1957 bis 1984 befand sich das Standesamt noch im heutigen Finanzamt, Dr.-Friedrichs-Ring 21. Nach einer umfangreichen Sanierung fand die erste Trauung im Dünnebierhaus schließlich am 23. Juni 1984 statt. Neben den Trauräumen in diesem Haus nutzt das Amt heute auch die kleine Hofstube im Schloss Osterstein für Eheschließungen. Heiratswillige Paare können wählen, wo sie sich künftig das Ja-Wort geben möchten. Das Standesamt führte im Jahr 2008 311 und im Jahr 2009 301 Eheschließungen durch.