RSC-Rollis Zwickau auf dem Weg nach Rom

RollisDie kommenden Tage halten für den RSC-Rollis Zwickau den letzten Saisonhöhepunkt parat. Von Freitag bis Sonntag misst sich das Team von Piotr Luszynski im Champions Cup mit der Elite des europäischen Rollstuhlbasketballs in Rom. Heute Mittag fliegt die Mannschaft von Dresden aus über Frankfurt in die italienische Hauptstadt. Am Freitag um 15.45 Uhr bestreiten die Sachsen ihre Auftaktpartie gegen das spanische Spitzenteam Fundosa Madrid. In der Gruppe B trifft die Mannschaft um Kapitän Günther Mayer außerdem auf den Tabellenführer der Serie A, Lottomatica Elecom Rom sowie Titelverteidiger Galatasaray Istanbul. Mit letzteren hat Zwickau noch eine Rechnung offen, waren es doch die Türken, gegen die der RSC im Vorjahr knapp im Finale scheiterte. Im Istanbuler Team spielt unter anderem der tschechische Centerriese Petr Tucek, der sieben Jahre lang für die Muldestädter auffuhr. Auch Playmaker Hussein Haidari trug vor über 10 Jahren kurzzeitig das Zwickauer Trikot. Komplettiert vom Australier Justin Eveson bildet dieses Trio den Kern des zweifachen Cupsiegers. Doch auch die anderen Gruppengegner im B-Pool haben es in sich. Die Madrilenen konnten ihren starken Kader aus dem Vorjahr, in dem sich untern anderem der britische Power Forward Terry Bywater befindet ebenso halten wie Lottomatica Elecom. Die Römer um die beiden Centerstars Brad Ness und Sandro Cherubini stockten ihre Mannschaft sogar noch mit dem Guard Audrey Cayol auf. Piotr Luszynski zeigte Respekt vor der enormen Konkurrenz, doch die Messlatte tiefer stecken will der RSC-Headcoach nicht: „Wir wollen um eine Medaille kämpfen“. Ein großes Fragezeichen steht noch hinter Mateusz Filipski. Der 22-jährige Pole zog sich im Meisterschaftsfinale gegen Lahn-Dill eine schwere Prellung am Handgelenk zu. In Rom soll Filipski mit einer Spezialbandage auffahren. Die namhaften Duelle auf internationalem Topniveau wollen sich auch viele RSC-Fans nicht entgehen lassen. Schon gestern startete ein Bus mit über 20 Anhängern in Richtung Süden. Weitere Fans reisen privat an, so dass der Klub auf eine zirka 40 Mann starke Unterstützung bauen kann.Rollis